Feb 19

Informationsveranstaltung zur Maritimen Wirtschaft in Malaysia und Singapur

Die Informationsveranstaltung "Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen im Bereich Schiffbauindustrie und Maritime Wirtschaft/Offshore-Technik in den Zielländern Malaysia und Singapur“ ist eine halbtägige Veranstaltung für deutsche Branchenvertreter mit Interesse an einer Geschäftsausweitung in den malaysischen und singapurischen Markt.

Am 19. Februar 2019 wird in Hamburg, in den Räumlichkeiten des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik e.V., eine halbtägige Informationsveranstaltung stattfinden. Fach- und Länderexperten aus Malaysia und Singapur vermitteln allgemeine Informationen über die Zielmärkte, sowie Informationen zum Markteintritt in Malaysia und Singapur. Außerdem informieren bereits im malaysischen/singapurischen Markt ansässige (deutsche) Firmen über Geschäftserfahrungen vor Ort.

Malaysias und Singapurs geostrategische Lage im Zentrum der wirtschaftlich hoch dynamischen ASEAN-Region hat beide Länder zu einem Dreh- und Angelpunkt der maritimen Wirtschaft werden lassen. Jährlich passieren über 120.000 Schiffe die Straße von Malakka, der Meerenge zwischen der Malaiischen Halbinsel und der Nordostküste von Sumatra. Damit ist diese Meerenge die meist befahrene Wasserstraße der Welt und hat bereits eine große Zahl an Werften, Häfen und Containerterminals vorzuweisen. Vor dem Hintergrund des enormen Wirtschaftswachstums in Asien, bieten beide Länder daher optimale Voraussetzungen für eine rapide Weiterentwicklung der entsprechenden Industrien. Die maritime Industrie Malaysias ist vor allem in Planung, Bau, Konstruktion, Reparatur, Wartung und Umbau von hochsee- und küstentauglichen Schiffen, sowie Passagier- und Fischereischiffen spezialisiert. Die malaysische Erdöl- und Erdgasindustrie bietet mit weltweit operierenden Unternehmen besonderes Potential im Bereich der Offshore-Technik, da der überwiegende Teil der Lagerstätten unter dem Meeresgrund liegen. Malaysia verfolgt weiterhin den „Malaysia Shipping Master Plan“, um bis 2022 ein überregional attraktiver Transport- und Schifffahrtsdienstleiter der internationalen Schifffahrtsbranche zu werden und fördert dabei insbesondere energieeffiziente, umweltschonende und insgesamt nachhaltige Konzepte.

Geprägt von einer leistungsfähigen Infrastruktur ist Singapur nach Shanghai der zweitgrößte Containerhafen der Welt und verzeichnete 2017 einen Umschlag von 30 Mio. Containern und über 600 Mio. Tonnen Fracht. Neben großen Werftkonzernen sind dort alle namhaften Reedereien mit ihrem Hauptsitz oder Niederlassungen vertreten.

Hohe Investitionen begünstigen beide Länder: Das Auftragsbuch für Schiffsneubauten malaysischer und singapurischer Reeder umfasst insgesamt 17,6 Milliarden US-$. Damit belegen sie zusammen Platz 4 im globalen Vergleich. Ein weiterer bilateraler Anknüpfungspunkt zwischen der maritimen Industrie Malaysias und Deutschlands ist durch die Übernahme der Werften in Wismar, Rostock und Stralsund entstanden. Die Hongkonger Niederlassung des malaysischen Schiffbau-Unternehmens Genting hat diese in 2016 für 230 Mio. Euro erworben, um vor allem Kreuzfahrtschiffe fristgerecht und kosteneffizient in hoher Qualität bauen zu können.

Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), welches von der AHK Malaysia in Kooperation mit der AHK Singapur und dem Fachpartner der Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) organisiert wird. Die Veranstaltung ist Teil des Markterschließungsprogramms für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) des BMWi.

Downloads

Maritime Programm (PDF, 250KB)

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