Nov 03 bis Nov 08

Maritime Wirtschaft in Malaysia und Singapur

Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen im Bereich Schiffbauindustrie und Maritime Wirtschaft/Offshore-Technik in den Zielländern Malaysia und Singapur

Projektpartner
Details
Veranstaltungsbeginn
03.11.2019 | 00:00
Veranstaltungsende
08.11.2019 | 00:00
Anmeldung

Anmeldeformular herunterladen

Bei Fragen bzgl. Anmeldungen melden Sie sich gerne bei unserem Projektpartner in Deutschland:
Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V.

Frau Annika Poitz
Tel: +49 40 2801 5229.
E-Mail: poitz(at)vsm.de

© Getty Images/donvictorio

Geschäftsanbahnung in Malaysia und Singapur, 2019

Die Veranstaltung ist ein Projekt des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und wird von der Deutsch-Malaysische Industrie- und Handelskammer in Kooperation mit der Deutsch-Singapurischen Industrie- und Handelskammer, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung des Absatzmarktes in Malaysia und Singapur zu unterstützen.

Marktpotential Malaysia und Singapur

Malaysias und Singapurs geostrategische Lage im Zentrum der wirtschaftlich hoch dynamischen ASEAN-Region hat beide Länder zu einem Dreh- und Angelpunkt der maritimen Wirtschaft werden lassen. Jährlich passieren über 120.000 Schiffe die Straße von Malakka, die Meerenge zwischen der Malaiischen Halbinsel und der Nordostküste von Sumatra. Damit ist diese Meerenge die meist befahrene Wasserstraße der Welt und hat bereits eine große Zahl an Werften, Häfen und Containerterminals vorzuweisen. Vor dem Hintergrund des enormen Wirtschaftswachstums in Asien bieten beide Länder daher optimale Voraussetzungen für eine rapide Weiterentwicklung der entsprechenden Industrien.

Die maritime Industrie Malaysias ist vor allem in Planung, Bau, Konstruktion, Reparatur, Wartung und Umbau von hochsee- und küstentauglichen Schiffen, sowie Passagier- und Fischereischiffen spezialisiert. Die malaysische Erdöl- und Erdgasindustrie bietet mit weltweit operierenden Unternehmen besonderes Potential im Bereich der Offshore-Technik, da der überwiegende Teil der Lagerstätten unter dem Meeresgrund liegt.

Geprägt von einer leistungsfähigen Infrastruktur ist Singapur nach Shanghai der zweitgrößte Containerhafen der Welt und verzeichnete 2017 einen Umschlag von 30 Mio. Containern und über 600 Mio. Tonnen Fracht. Neben großen Werftkonzernen sind dort alle namhaften Reedereien mit ihrem Hauptsitz oder Niederlassungen vertreten.

Außerdem zeichnet beide Länder ein hohes Investitionsvolumen in der maritimen Wirtschaft aus:

Das Auftragsbuch für Schiffsneubauten malaysischer und singapurischer Reeder umfasst insgesamt 17,6 Milliarden US$. Damit belegen sie zusammen Platz 4 im globalen Vergleich. Nachdem 2016 die Hongkonger Niederlassung des malaysischen Schiffbau-Unternehmens Genting die Werften in Wismar, Rostock und Stralsund übernahm, ist ein weiterer bilateraler Anknüpfungspunkt zwischen der maritimen Industrie Malaysias und Deutschlands entstanden. Das Unternehmen investierte damit 230 Mio. Euro, um vor allem Kreuzfahrtschiffe fristgerecht und kosteneffizient in hoher Qualität bauen zu können.

Wer? - Zielgruppe

Die Geschäftsanbahnung richtet sich an 8 bis 12 deutsche kleine und mittlere Unternehmen und Zulieferer im Bereich der maritimen Industrie. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs. KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Die Anmeldung erfolgt über das verfügbare Anmeldeformular. Anmeldeschluss ist der 9. August 2019.

Downloads

BMWi Infoletter

Pressemitteilung

Factsheet

Anmeldeformular

Zurück zur Liste